Was deinen Stoffwechsel negativ beeinflusst.

STRESS

Kurzfrisstig ist Stress gut. Er versorgt uns optimal mit Energie, um kraftvoll zu reagieren, wenn eine Gefahr besteht. Dauerstress unterdrückt das Immunsystem und Cortisol wird ausgeschüttet. Dieses Stresshormon hebt permanent den Blutzuckerspiegel an. Die Insulinrezeptoren stumpfen ab und man nimmt zu. Unter Dauerstress erschöpfen langfrisstig die Niebennierenrinden und schüten weniger Cortisol aus. Man fühlt sich müde, antriebslos und kann nachts schlecht schlafen. Der Blutzuckerspiegel gerät aus dem Takt und man entwickelt Heißhunger auf Süßes und Fettiges. Stress unterdrückt das Sättigungshormon Leptin und erhöht das Hungerhormon Ghrelin. Es entsteht ein Teufelskreis. Da hilft weder gesunde Ernährung, noch Sport. Stress bringt nämlich das Appetit- und Hungersystem, also den gesamten Stoffwechsel, durcheinander.

SCHLAFMANGEL

Das Risiko Fettleibig zu werden steigt um 50%, wenn man über längere Zeit nur ca. 5 Std. schläft. Der Grund dafür ist, dass der Körper bei Schlafmangel verstärkt das Stresshormon Cortisol und das Hungerhormon Ghrelin ausschüttet.

 

NIKOTIN, KOFFEIN, ALKOHOL

Diese beeinflussen die Cortisolausschüttung. Kurzfrisstig fühlt man sich aufgepuscht, langfrisstig sinkt das Energieniveau. Man wird träge, antriebslos und bewegt sich weniger. Der Leistungsumsatz sinkt.

 

DARMFLORA

Eine gestörte Darmflora macht die Abnahme nicht leichter. Das Immunsystem, durch Dauerstress oder die Einnahme von Antibiotika gestört ist, werden die guten Bakterien, durch die bösen verdrängt. Es entstehen Gärungsprozesse, die das Verdauen schwer machen. Deshalb ist eine Darmsanierung durch Pro- und Präbiotika hier sehr empfehlenswert.

 

ZUCKER

Zucker beeinflusst negativ unser Stoffwechsel, denn er ist ein wahrer Vitamin- und Energieräuber. Außerdem ist er für hohe Insulinspitzen verantwortlich, die uns dazu zwingen, noch mehr Süßes zu essen.

 

MANGEL AN MINERALSTOFFEN UND VITAMINEN

Vor allem trägt der Mangel an Vitamin D dazu bei, dass man nur sehr mühselig oder gar nicht abnehmen kann. Ein hoher Vitamin D Spiegel signalisiert dem Körper, dass Sommer ist. Eine Zeit, in dem man aufgrund der reichen Nahrungsquellen weniger Fett spiechert und weniger Schlaf benötigt. Mangel steigert also das Hungergefühl und kann den Körper dazu veranlassen, Fettreserven anzulegen, selbst wenn wir weniger Kalorien zu uns nehmen.

 

SCHILDDRÜSENUNTERFUNKTION ODER HASHIMOTO

Die Schilddrüse produziert Hormone, die den Energiehaushalt des gesamten Körpers regulieren. Je nachdem wie viele Hormone freigesetzt werden, sinkt oder steigert sich der Energieumsatz. Wärmeproduktion, Auf- und umbau von Kohlenhydraten und Fetten wird gesteuert. Arbeitet sie nicht ordnungsgemäß, gerät unser Stoffwechsel völlig aus dem Takt. Nicht umsonst wird die Schilddrüse als Gaspedeal des Stoffwechsels genannt.

 

METABOLISCHES SYNDROM

Das metabolische Syndrom entsteht, wenn die Hormonausschüttung der Bauchspeicheldrüse gestört ist. Die Folgen dessen sind:

  • Fettleibigkeit,
  • Bluthochdruck,
  • Diabetes typ - 2,
  • Insulinresistenz

MEDIKAMENTE

Medikamente, bzw, bestimmte Gruppe davon drosseln die Fettverbrennung, steigern den Heißhunger und senken den Grundumsatz.

Dazu gehören:

  • Antidepressiva,
  • Diabetes- Medikamente,
  • Kortison,
  • Betabloker

Die Balance des Stoffwechsels ist sehr wichtig, wenn du langfrisstig dein Gewicht halten möchtest oder abnehmen möchtest. Dies und noch mehr lernst du in dem Ernährungskurs.